Studieninhalte

Die Fakultät Medien und Informationswesen der Hochschule Offenburg bietet seit dem Wintersemester 2007/2008 den Bachelor-Studiengang Medientechnik/Wirtschaft plus an.

Der polyvalente Studiengang „Medientechnik/Wirtschaft plus“ bietet im Hauptfach Medientechnik, sowie Wirtschaft im Nebenfach. Die Studierenden haben mit Abschluss dieses Bachelorstudiengangs die Option zum Masterstudiengang „Berufliche Bildung Medientechnik/Wirtschaft“, der zusammen mit Praxiserfahrung zum Lehramt an beruflichen Schulen qualifiziert. Alternativ erwarten die Bachelor-Absolventen vielseitige und interessante Aufgaben in der Wirtschaft, z. B. in Online Agenturen, im Marketing Sektor oder im medienrelevanten IT-Bereich.

Bewerbungen können jeweils zum Wintersemester online eingereicht werden. Bewerbungsschluss ist immer der 15. Juli.

 

Das Studium Medientechnik/Wirtschaft plus umfasst zwei Semester Grundstudium und fünf Semester Hauptstudium. Am Ende jeden Semesters stehen die Klausuren zu den einzelnen Vorlesungen. Das Grundstudium wird mit dem Zwischenzeugnis abgeschlossen.

Praxisbezug als Brücke ins Berufleben

Das fünfte Semester ist ein praktisches Studiensemester und unterstreicht den Praxisbezug des Studiums. Das Ziel des Betriebspraktikums ist, durch medien- bzw. ingenieurnahe Tätigkeiten in einschlägigen Betrieben das gewählte Berufsfeld soweit kennen zu lernen, dass eine sinnvolle Schwerpunktbildung und Auswahl von Fächern nach eigener Neigung für die Studierenden möglich wird. Dies kann in Verlagshäusern, Medienagenturen oder in anderen Unternehmen im Bereich der Medientechnologie, Informationstechnologie sowie Wirtschaftsinstituten absolviert werden.

Schwerpunkte schärfen das Profil

Im Rahmen des Hauptstudiums sind zur Schärfung des Kompetenzprofils des Studierenden Schwerpunktbildungen in den Bereichen Medientechnik und Medieninformatik sowie Wirtschaftingenieurwesen und Betriebswirtschaft möglich. Eine weitere Möglichkeit eröffnet sich den Bachelor-Absolventen durch die Wahl des Masterstudiengangs Berufliche Bildung Medientechnik/Wirtschaft. Dieser ermöglicht den Einstieg ins Berufsleben als Berufsschullehrer.

Schulpraktische Phasen

In das Studium sind insgesamt zwei schulpraktische Phasen von je drei Wochen Dauer integriert. Diese dienen u. a. der ersten Anwendung der in den erziehungswissenschaftlichen Veranstaltungen entwickelten Kompetenzen und sollen vor allem die spätere Entscheidungsfindung für den Lehrerberuf erleichtern.
Im Rahmen dieser Schulpraxis vertiefen die Studierenden ihr Wissen über das berufliche Schulwesen, lernen ausgewählte Aspekte der Bildungsgangplanung sowie der Schulorganisation kennen, nehmen im Rahmen von Hospitationen am Unterricht in verschiedenen Schulformen teil und sammeln erste eigene Unterrichtserfahrungen. Während dieser Zeit übernehmen erfahrene Lehrkräfte die Betreuung und Beratung der Studierenden.

In die schulpraktischen Phasen sind Begleitveranstaltungen am Staatlichen Seminar für Didaktik und Lehrerbildung (berufliche Schulen) Freiburg integriert.

Kombination von Spezial- und Querschnittswissen

Die durch das Studium erworbene breite Kompetenz befähigt die Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs nicht nur zu einem direkten Berufseinstieg auf Basis der Spezialisierungen durch Schwerpunktbildung und der Bachelor-Arbeit, sondern es wird zusätzlich eine Querschnittskompetenz durch die Kombination mit anderen Themenbereichen vermittelt.

Im Rahmen der Bachelor-Arbeit im siebten und letzten Semester können spezielle oder interdisziplinäre Fragestellungen im Rahmen einer wissenschaftlichen Abschlussarbeit bearbeitet werden.

Polyvalenz und Interdisziplinärität

Durch das breite Spektrum an Kompetenzen wird sichergestellt, dass auf Basis dieses breiten Profils auch die Übernahme von Projekt- und Führungsverantwortung im Unternehmen möglich wird, wie dies bereits in der Zielsetzung des Studiengangs deutlich wird. Ein besonderer Schwerpunkt im Rahmen des Studiums ist dabei die praktische Anwendung und Vertiefung des erworbenen Wissens durch Arbeiten in Laboren. Damit kann eine Kombination aus praxistauglichen Erfahrungen und dem aktuellen Stand der Forschung sichergestellt werden.

Dieses Studiengangsprofil wird durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit der Dozenten der verschiedenen Studiengänge sowie zwischen der Hochschule Offenburg und der Pädagogischen Hochschule Freiburg gewährleistet.