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Konzeption & Umsetzung einer Mini-Reportage mit zeitaktueller Thematik

Bei der Konzeption & Umsetzung einer Mini-Reportage mit zeitaktueller Thematik ging es erst einmal darum, jene Thematik zu finden. In mehreren Treffen, sowohl persönlich, als auch schriftlich fanden wir uns mit der reiff Redaktion zusammen um ein passendes Thema auszusuchen.
Wir einigten uns vorerst auf das Thema des Kunstwandels im Schwarzwald, woraus später, in weiterer Absprache mit Herrn Behring, das schlussendliche Thema Kunsthandwerk im Schwarzwald wurde, bei welchem wir über Interviews den momentanen Stand des Kunsthandwerks ausmachen. Andere verworfene Themen waren zum Beispiel der umstrittene Bau von Windrädern, die Neubauten in Offenburg oder ein Film in und über die reiff Redaktion.
In der Konzeptionsphase ging es zuerst an die Recherche zum Kunsthandwerk. Wir mussten natürlich wissen, welche Kunsthandwerke im Schwarzwald noch aktiv ausgeführt werden. Im nächsten Schritt galt es jene Kunsthandwerke ausfindig zu machen und schließlich mit den Betrieben Kontakt aufzunehmen und bestenfalls diese für unser Projekt zu gewinnen. Nach Abwägen der Möglichkeiten fiel die Wahl auf den Maskenschnitzer Wolfgang Duksch, die letzte aktive Mundblashütte die Dorotheenhütte, sowie eine der bekanntesten Kuckucksuhrenmanufakturen Rombach&Haas. Nun ging es an die genauere Recherche über diese Unternehmen und vor allem an das Finden passender Interviewfragen. Dabei kamen wir auf drei grundsätzliche Fragen, die wir jedem Interviewpartner stellen sollten, um einen roten Faden zu erhalten. Was macht Ihr Betrieb? Wie entstand Ihr Kunsthandwerk im Schwarzwald? Wie steht es um die Zukunft ihres Handwerkes? In der Reportage sollten dann die aussagekräftigen Interviewstellen von Bildern untermalt werden, die den Produktionsablauf des Kunsthandwerks zeigen.
Die Dreharbeiten gingen so von statten, dass wir zuerst die Möglichkeit hatten uns bei den Institutionen umzusehen und uns bekannt zu machen. Danach musste ein weiterer Termin ausgemacht werden, der so passte, dass er in einem Zeitraum liegt, in welchem uns auch das ganze geliehene Filmequipment zur Verfügung stehen würde. Per Transporter fuhren wir jeweils zu den Interviewpartnern, wo wir anfangs alle Bilder einfingen. Oft begleiteten sie uns durch den Arbeitsprozess, wobei schöne Aufnahmen entstanden. Währenddessen wurden außerdem prägnante Sounds extra aufgenommen, damit diese sauber in der Post-Production zusammengesetzt werden konnten. Zum Schluss wurden noch die Interviews selbst aufgenommen, dabei kamen wir jeweils auf etwa 15min Strecke, welche später nach den gehaltvollen Aussagen gefiltert wurden.
In der Post-Production ging es nun darum die Aufnahmen nach unserer Konzeption zusammenzufügen, sodass wir aussagekräftige Interviewpassagen über interessante, passende Bilder legten. Aber zuvor mussten alle Aufnahmen noch aufbereitet werden. Dazu galt noch die aufgenommen Sounds, Hintergrundmusik, sowie Effekte einzufügen, um ein möglichst stimmiges Endprodukt zu erhalten.
Entstanden ist dabei die acht-minütige Reportage „Kunsthandwerk Schwarzwald“ mit der wir als Projektarbeit zufrieden sind.

 

Projektteam:
Mazlum Altan, Andries Ohneisser, Morien Ohneisser, Lars Moser, Stefan Erdmann

Projektbetreuung:
Prof. Heiner Behring, Ania Berger