Projekt D - AR App / VR Walktrough

In der ersten Phase des Projektes ging es vorerst um die digitale Nachbildung des D-Gebäudes, in welchem sich der digitale Geist später innerhalb der Virtual-Reality-Anwendung bewegen soll. Das Gebäude wurde nach den originalen Maßen des Hochschulgebäudes gefertigt, um der Realität so nah wie möglich zu kommen. Die Architektur des Gebäudes wurde hierbei bis ins kleinste Detail berücksichtigt.

Mit Hilfe der digitalen Nachbildung war es dann möglich, die Medienfakultät als mobile Version für das Smartphone zu erstellen, welche mit Hilfe eines QR-Codes, der vom Handy eingelesen wird, in 3D auf dem Handy dargestellt werden kann. Das virtuelle D-Gebäude, erscheint nach dem Scannen des Codes vor dem realen Hintergrund der Handykamera auf dem Handybildschirm und wird somit für den Benutzer sichtbar.

Zu Beginn bestand bereits der Plan, das virtuelle D-Gebäude für digitale Anwendungen mit fiktiven Wesen zu füllen, die ein Eigenleben zu haben scheinen. Um sich bereits auf die spätere Entwicklung der komplexen künstlichen Intelligenz vorzubereiten, wurde innerhalb der ersten Phase des Projektes bereits damit begonnen, kleine simple Wesen zu erschaffen, die mit Hilfe von künstlicher Intelligenz funktionieren und hierdurch das Hochschulgebäude auf der Suche nach bestimmten Räumen durchlaufen können.

Der Hintergedanke für die Entwicklung der App lag darin, eine Anwendung zu erstellen, die neuen Studierenden dabei helfen kann, sich innerhalb der Medienfakultät besser zurecht zu finden. Dementsprechend sollten neue Studenten und andere Besucher schneller erkennen können, wo sich welcher Raum befindet und wofür dieser genau zuständig ist. Somit hätte die fertige App für den Benutzer eine Art Navigationsfunktion, welche der Vereinfachung des Alltags dienen könnte.

Die digitale Nachbildung des Hochschulgebäudes wurde ebenfalls dazu genutzt, um eine Virtual-Reality-Anwendung zu erschaffen, durch die man die Medienfakultät mit Hilfe von Virtaul-Reality-Brillen durchlaufen kann. Man bewegt sich dabei mit Hilfe von Controllern durch das Gebäude. Als Benutzer befindet man sich innerhalb der virtuellen Welt bei Nacht in dem D-Gebäude der Hochschule. Man kann dabei mit Hilfe einer Taschenlampe das Gebäude und dessen Architektur erkunden. Als sekundäre Lichtquelle dient zusätzlich das ikonische rote Rechteck, dass sich im Eingangsbereich des Hochschulgebäudes befindet und durch sein leuchtend rotes Licht eine stimmungsvolle Ergänzung zu der nächtlichen Dunkelheit bietet, die in der Virtual-Reality-Anwendung dauerhaft besteht.

Zusätzlich wurde das Projekt mit Video-Kameras begleitet um es zu dokumentieren. Aus den Videoaufnahmen entstand schlussendlich ein Dokumentarfilm, der sich mit den Aussagen der einzelnen Teammitglieder auseinander setzt und die erste Phase der Projektentstehung und die damit verbundenen Schwierigkeiten behandelt.

 

Projektteam:
Zaid Ghasib, Sejad Ademaj, Stefan Treffeisen, Antoine Matuttis

Projektbetreuung:
Prof. Götz Gruner, Prof. Dr. Volker Sänger, Linda Kunath-Ünver