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Was erwarten SchülerInnen von der Hochschule Offenburg? – Customer Insights durch qualitative und quantitative Marktforschung

Die Projektarbeit gliedert sich in die Arbeitsschritte Organisation, Marktforschung, Auswertung und Datenvisualisierung und abschließend die Ableitung der Handlungsempfehlungen und Maßnahmen für die Hochschule Offenburg. Um Befragungen auf der Berufsinformationsmesse und in den Gymnasien in Offenburg durchzuführen, war eine angemessene Organisation unbedingt notwendig. Dabei mussten wir die Befragungen vom Regierungspräsidium genehmigen lassen und uns mit den Rektoren der Gymnasien in Verbindung setzen, um unser Projekt effizient angehen zu können. Hier haben wir eng mit unserer Betreuerin Nicole Diebold, aus der Marketing Abteilung der Hochschule Offenburg, zusammengearbeitet und konnten uns bei Problemen mit ihr austauschen.
Für die Marktforschung war der erste Schritt das Erstellen eines quantitativen Fragebogens, mit dem wir die Schüler besser verstehen wollten. Den Fragebogen haben wir mit der Webseite „Umfrage Online“ erstellt und konnten damit unsere Fragen effizient verbinden. Beim qualitativen Teil haben wir uns im Vorfeld überlegt, mit welchen inhaltlichen Fragen wir die Schüler am besten analysieren können und welche uns für die spätere Auswertung am hilfreichsten sein werden. Die quantitative Datenerhebung haben wir erst auf der Berufsinformationsmesse in der Oberrheinhalle und anschließend in den Abschlussjahrgängen von drei Gymnasien in Offenburg vorgenommen. Zu den besuchten Schulen gehören das Technische Gymnasium, das Wirtschaftsgymnasium sowie das Schiller Gymnasium in Offenburg. Die erhobenen Daten haben wir daraufhin in eine Grundgesamtheit übertragen und anschließend auch untereinander verglichen, um eventuelle Unterschiede bei den fachlichen Ausrichtungen der Schulen zu identifizieren und zu untersuchen. Insgesamt konnten wir die Daten von 490 SchülerInnen im Alter von 16-19 Jahre erheben. Die Geschlechterverteilung gliedert sich außerdem in 67,3 % weiblicher und 31,5 % männlicher Teilnehmer.
In Kombination mit der quantitativen Datenerhebung haben wir zudem jeweils einen Teil der Schüler der verschiedenen Schulen in Gruppengesprächen mit unserem qualitativen Fragebogen befragt. Dabei hatten wir die Möglichkeit Gruppen aus circa 5-8 Schülern in dem Technischem Gymnasium und dem Wirtschaftlichen Gymnasium näher zu analysieren, mit ihnen über die Hochschule Offenburg zu diskutieren und ihre Erfahrungen und Meinungen näher zu beleuchten. Durch das Aufnehmen der Gespräche war es uns im Nachhinein möglich die Aussagen der Schüler zu dokumentieren und mit den quantitativen Ergebnissen abzugleichen.
Auf Basis dieser quantitativen und qualitativen Erhebung haben wir eine Auswertung der Ergebnisse und bezugnehmend darauf eine Handlungsempfehlung für die Hochschule Offenburg erstellt. Hier konnten wir klären, was sich potentielle Studierende wünschen, wie man ihnen am besten Kontakt aufnimmt und wie man sie langfristig als Studierende für die Hochschule Offenburg gewinnen kann, um das Hochschulmarketing zielorientiert weiter zu entwickeln.

 

Projektteam:
Theresa Belz, Evelyn Falkenberg, David Hansen, Kevin Sossna, Sarah Hälbich

Projektbetreuung:
Prof. Dr. Thomas Breyer-Mayländer, Nicole Diebold