Modulhandbuch

Medien und Informationswesen (MI)

Mediendramaturgie und Planung

Empfohlene Vorkenntnisse

Erreichen des Hauptstudiums

 

Lehrform Vorlesung
Lernziele / Kompetenzen

Die Studentinnen und Studenten sollen kompetent darauf vorbereitet werden, eine Medienproduktion sowohl inhaltlich als auch praktisch vorzubereiten. Ihnen sollen die Fähigkeiten einer inhaltlichen Auseinandersetzung mit dem Stoff, die sich in der Dramaturgie des Drehbuchs niederschlägt, und konkrete Schritte der Produktionsplanung und -vorbereitung vermittelt werden.

 

Dauer 1
SWS 4.0
Aufwand
Lehrveranstaltung 60
Selbststudium / Gruppenarbeit: 90
Workload 150
ECTS 5.0
Voraussetzungen für die Vergabe von LP

PA: Text & Drehbuch

K60: Produktionsplanung

Leistungspunkte Noten

Hausarbeit

(Text & Drehbuch, Produktionsplanung)

 

Modulverantwortlicher

Prof. Sabine Burg de Sousa Ferreira

 

Empf. Semester 4 oder 5
Haeufigkeit jedes Semester
Verwendbarkeit

Bachelor MI, Hauptstudium, Vertiefungsbereich Mediengestaltung

 

Veranstaltungen

Produktionsplanung

Art Vorlesung
Nr. M+I216
SWS 2.0
Lerninhalt

Die Studierenden leiten aus einer beispielhaften Kurzfilmproduktion die dazu notwendigen Drehbuchauszüge, den Herstellungsplan und einen möglichen Drehplan ab. Sie ziehen durch das Drehbuch Rückschlüsse auf die Aufwendungen und Kosten der Produktion. Anhand von Modellen erkennen Sie die notwendigen Positionen für die Kalkulation eines Drehbuchs. Sie erarbeiten sich die Aufgabenbereiche eines Produzenten von der Stoffidee bis zum Vertrieb des Films. Die Studierenden identifizieren die Aufgabenbereiche eines Herstellungsleiters, Produktionsleiters, Regisseurs und allen anderen wichtigen Positionen am Set. Die Studierenden sind in der Lage, eigene Produktionen professionell und verantwortungsvoll zu leiten.

Literatur
  • Peter Sehr: Kalkulation (I) - Vom Drehbuch zum Drehplan, München 1998
  • Hugo Leeb: Kalkulation (II) - Vom Drehplan zum Budget, München 1998
  • Diana Iljine, Klaus Keil: Der Produzent, München 1997
  • Graf, Dominik, Siefert, Johannes F.: Im Angesicht des Verbrechens: Fernseharbeit am Beispiel einer Serie, Alexanderverlag, Berlin 2010

Text & Drehbuch

Art Vorlesung
Nr. M+I215
SWS 2.0
Lerninhalt

Die Studierenden lernen verschiedene Dramaturgie-Modelle kennen, vergleichen und analysieren diese und wenden sie in ihrer eigenen Arbeit an. Sie lernen die formalen Formen von Exposée und Drehbuch kennen und analysieren gemeinsam beispielhafte Arbeiten.

Die Studierenden entwickeln in einer Gruppe eigene Ideen und Plots für einen Kurz-Spielfilm, eine Kurzfilmanimation oder für ein dokumentarisches Format. Zu diesen Ideen entwickeln sie zuerst ein Exposée, dessen Inhalt sie in einem Pitch vorstellen. Durch gegenseitiges Feedback und ein Coaching der Professorin werden Inhalt und Form analysiert und daraufhin in mehreren Schritten überarbeitet. Die Studierenden erkennen die besondere Wirkungsweise von Szenenbeschreibungen und Dialogen und können ihre eigenen Drehbücher wirkmächtiger gestalten.

 

Literatur
  • Krützen Michaela: Klassik, Moderne, Nachmoderne – Eine Filmgeschichte, Fischer Wissenschaft 2015
  • Mc Kee, Robert: Storry - Die Prinzipien des Drehbuchschreibens, Alexander Verlag Berlin 2011
  • Benke, Dagmar: Freistil - Dramaturgie für Fortgeschrittene und Exprimentierfreudige, Bastei Lübbe 2002
  • Krützen, Michaela: Dramaturgie des Films – Wie Hollywood erzählt, Fischer 2004
  • Seger, Linda: Wie gute Autoren noch besser werden – Das Creativity-Workbook fürs Drehbuchschreiben, Emons 2003
  • Parker, Philip: Die kreative Matrix, Kunst und Handwerk des Drehbuchschreibens, UVK Verlagsgesellschaft mbH, Konstanz 2005
  • Mamet, David: Vom Dreifachen Gebrauch des Messers – Über Wesen und Zewck des Dramas, Alexander Verlag Berlin 2001
  • Seger, Linda: Vom Buch zum Drehbuch; Zweitausendeins 2001
  • C.P. Hant: Das Drehbuch, Praktische Filmdramaturgie, Frankfurt/M. 1999
    David Howard / Edward Mabley: Drehbuch, Technik und Grundlagen, Köln 1996
  • Nagel, Uwe: Der rote Faden aus Blut, Erzählstrukturen bei Quentin Tarantino, Schüren, Marburg 1997