Modulhandbuch

Medien und Informationswesen (MI)

Interaktive Medienanwendung

Empfohlene Vorkenntnisse

Fähigkeit zum gestalterischen Arbeiten sowie grundlegende Kenntnisse in der Medienprogrammierung.

Lehrform Seminar
Lernziele / Kompetenzen

Das Modul findet projektorientiert innerhalb eines semesterweise
vorgegebenen Themenfeldes statt. In den beiden
Lehrveranstaltungen wird sowohl die künstlerisch-graphische als auch
die programmiertechnische Ebene behandelt. Die Umsetzung wird in
folgende Phasen unterteilt:
Sensibilisierung: In der ersten Phase geht es darum, das
Themenfeld vorzustellen, gemeinsam zu erörtern und den
Studierenden die Möglichkeit zu geben, selbstständig einen eigenen
Themenschwerpunkt zu entwickeln.
In der zweiten Phase wird vor allem im Team gearbeitet. Ergänzende
Wissensinput finden statt, entweder durch den Lehrenden oder in
Form von Referaten durch die Studierenden.
Projektumsetzung: In der dritten Phase konzentrieren sich die
Studierenden auf ihre Semestertarbeit. Durch regelmäßige
Präsentationen und Korrekturen fliessen durch die Gruppe und den
Lehrenden Rückmeldungen in die Arbeit ein.
Die einzelnen Phasen sind nicht streng voneinandergetrennt
zu betrachten, sondern fließen ja nach Gruppenkonstellation
oder Themenstellung mehr oder weniger ineinander über. Die
Abschlusspräsentation sowie die Dokumentation stellen einen
wichtigen Bestandteil der studentischen Arbeit innerhalb der
Lehrveranstaltung dar.

Dauer 2
SWS 4.0
Aufwand
Lehrveranstaltung 60 h
Selbststudium / Gruppenarbeit: 90 h
Workload 150 h
ECTS 5.0
Voraussetzungen für die Vergabe von LP

25% Kontinuität/Mitarbeit
50% Recherche/Konzeption/Entwurf
25% Ergebnis/Dokumentation/Präsentation

Modulverantwortlicher

Prof. Daniel Fetzner

Max. Teilnehmer 5
Empf. Semester MI 5-7
Haeufigkeit jedes Semester
Verwendbarkeit

Bachelor MI, Hauptstudium, Vertiefungsbereich Mediengestaltung

Veranstaltungen

Konzeption und Gestaltung

Art Seminar
Nr. M+I320
SWS 2.0
Lerninhalt

Schwerpunkt der Veranstaltung ist die Vermittlung von gestalterischen und konzeptionellen Kenntnissen im Bereich von interaktiven Anwendungen. Die Studierenden konzipieren und entwickeln eine interaktive Medienanwendung in Einzel- oder in Gruppenarbeit. Ausgangspunkt sind die Open Source Programmierumgebungen https://processing.org,  Unity und/oder http://www.csounds.com. Deren Verbindung ermöglicht die Kombination von digitaler Bild- und Klangerzeugung in unterschiedlichen Anwendungsbereichen und schafft eine Brücke zwischen Gestaltung und Programmierung.

Literatur

Andrea Rostasy (2018): Handbuch Mediatektur. Transcript

Christina Chau (2017): Movement, Time, Technology, and Art. Springer Series on Cultural Computing.

Christiane Paul (2015): Digital Art (World of Art). Thames and Hudson

Nathaniel Stern (2013): Interactive Art and Embodiment: The Implicit Body as Performance. Gylphi Limited

Medienprogrammierung

Art Labor
Nr. M+I321
SWS 2.0
Lerninhalt

Die Studierenden konzipieren und entwickeln eine interaktive Medienanwendung in Einzel- oder in Gruppenarbeit. Ausgangspunkt sind die Open Source Programmierumgebungen Processing, Open Frameworks, OpenGL und Csound. Die Verbindung von Programmierumgebungen ermöglicht die Kombination von digitaler Bild- und Klangerzeugung in unterschiedlichen Anwendungsbereichen und schafft eine Brücke zwischen Gestaltung und Programmierung.

Literatur

Josef Albers, Interaction of Color, Yale University Press, New Haven and London, jeweils aktuelle Auflage.

R. Murray Schafer, Ear Cleaning, Universal Edition, jeweils aktuelle Auflage.

Generative Gestaltung, Verlag Hermann Schmidt Mainz, jeweils aktuelle Auflage.

The Book of Shaders, https://thebookofshaders.com, jeweils aktuelle Auflage.

The Nature of Code, https://natureofcode.com, jeweils aktuelle Auflage.

Csound, A Sound and Music Computing System, Springer, jeweils aktuelle Auflage.

Ubiquitous Musik, Springer, jeweils aktuelle Auflage.

Dodge & Jerse, Computer Music: Synthesis, Composition, and Performance, Schirmer Books, jeweils aktuelle Auflage.