Modulhandbuch - mgx

medien. gestaltung und produktion (m.gp)

Theorie der Mediengestaltung 2

Empfohlene Vorkenntnisse

keine

Lehrform Vorlesung
Lernziele / Kompetenzen

Audiovisuelle Erzählformen im Film kennen, analysieren und interpretieren können; erfahren, dass in Form und Gestaltung die Inhalte und Wirkungen des Films liegen; Terminologie des Hörens und den Workflow akustischer Gestaltung kennen; Klangformen, Klangräume und Klangkulturen vergleichen können; die Wechselwirkung von visueller und auditiver Ästhetik und Produktion erfahren; die Funktion von Klang in den Medien bestimmen und Produktionsvorhaben entwerfen können.

Dauer 1
SWS 4.0
Aufwand
Lehrveranstaltung 4 SWS / 60h
Selbststudium / Gruppenarbeit: 60h
Workload 120h
ECTS 4.0
Voraussetzungen für die Vergabe von LP

Aktive Teilnahme im Seminar sowie Klausur K60 (Filmästhetik) und benotete Hausarbeit mit Klangbeispielen

Leistungspunkte Noten

4 CP

Referat und Hausarbeit mit Soundbeispielen

Modulverantwortlicher

Prof. Hans-Ulrich Werner

Max. Teilnehmer 25
Empf. Semester 2
Haeufigkeit jedes Jahr (WS)
Verwendbarkeit

Bachelor m.gp

Veranstaltungen

Auditive Mediengestaltung

Art Vorlesung
Nr. M+I159
SWS 2.0
Lerninhalt

Kenntnisse in der Terminologie des Hörens und über den Workflow akustischen Gestaltens für Medien
die Fähigkeit, Klangformen, Klangverläufe, Klangräume und (Welt)Klangkulturen zu vergleichen
das Potential, Produktionsvorhaben zu entwerfen und die Funktion von Klang in Medien zu bestimmen
Erfahrung in der Wechselwirkung von visueller und auditiver Produktion und Ästhetik
Analyse und Interpretation audiovisueller Erzählformen im Film

Aspekte der Filmgestaltung hinsichtlich unterschiedlicher Produktionszeiten, Erzählstile,

Genres,Regisseure, Schauspieler, Kameramänner, Filmtechniken...

Filmästhetik

Art Seminar
Nr. M+I158
SWS 2.0
Lerninhalt

Anhand von Beispielen aus der Geschichte des Films von seinen Anfängen bis heute soll die Ästhetik der Filme (das Werk) eines Regisseurs (oder auch Kameramanns, Drehbuchautors, Produzenten), einer filmhistorischen Periode (z.B. Deutscher Expressionistischer Stummfilm, Film Noir, Neorealismus, Nouvelle Vague, Neuer Deutscher Film) oder ästhetische Formen von Genrefilmen (z.B. Thriller, Komödie, Melodram) analysiert und hinsichtlich der inhaltlichen Aussage interpretiert werden - in der Ästhetik der Filme, in ihren „filmsprachlichen" Formen, liegen ihre Botschaften verborgen. Das WAS eines Films zeigt sich im WIE seiner Form - es gilt, die visuelle Grammatik der Filmproduktion kennen und verstehen zu lernen; denn ob beabsichtigt oder nicht: In seinen Gestaltungsformen (Bildeinstellungen und Kamerabewegungen, Licht, Ton und Montage, Schauspiel, Farben, Dekor und Musik), ergo: In seiner Ästhetik offenbart jeder Film seine inhaltlichen Intentionen und Botschaften. Mit Hilfe des Instrumentariums der FILMANALYSE soll den offensichtlichen und geheimen Botschaften der Filme auf die Spur gekommen werden. Die Filmbeispiele werden in jedem Semester wechseln, es werden in diesem Blockseminar in der Regel, je nach Länge der Filme, zwischen sechs und acht Filme gesehen und analysiert werden; denn nur so ist es möglich, die Handschrift bzw. den ästhetischen Filmstil eines Regisseurs oder Interdependenzen zwischen Genrefilmen oder einer filmhistorischen Epoche zu erkennen.

Literatur
  • James Monaco: Film verstehen, Reinbek bei Hamburg 2002.
  • Rainer Rother (Hg.): Sachlexikon Film, Reinbek bei Hamburg 1997
  • Steven Katz: Die richtige Einstellung. Zur Bildsprache des Films, Frankfurt 2001
  • Alan Armer: Film- und Fernsehregie, Frankfurt 2001
  • Daniel Arijon: Grammatik der Filmsprache, Frankfurt/M. 2000
  • Ralf Schnell: Medienästhetik, Stuttgart 2000
  • Hans Beller (Hg.): Handbuch der Filmmontage, München 1999
  • Werner Faulstich: Einführung in die Filmanalyse, Tübingen 1994
  • Wolfgang Becker / Norbert Schöll: Methoden und Praxis der Filmanalyse, Opladen 1983
  • L. Bauer / E. Ledig / M. Schaudig (Hg.): Strategien der Filmanalyse, München 1987

    Ergänzend dazu die Literatur zum jeweiligen Seminarthema, also im Falle eines Kubrick-Seminars, die Literatur zum Werk von Stanley Kubrick